//
du liest...
Krisen, Wirtschaft

Einsatz von zins- und tilgungsfreiem Geld. Helikoptergeld?

helikoptergeld

von Egon W. Kreutzer – http://www.kritisches-netzwerk.de

Ja, ja, ja! – Aber richtig.

Nachdem die Billionen der EZB nicht dort angekommen sind, wo sie nützlich gewesen wären, sondern da, wo sie hin sollten, nämlich in den Händen der westlichen Finanzoligarchen, und nachdem dies allmählich erkennbar wird, sieht sich die EZB offenbar genötigt, einen Schritt zu tun, der das Vertrauen in ihre Politik wieder stärken soll. Erwogen wird, jedem EU-Bürger einen bestimmten Geldbetrag, wohl in Höhe von einigen tausend Euro, frisch aus der Notenpresse als Geschenk zu überreichen. Befürworter und Kritiker haben sich dazu auf den Begriff „Helikoptergeld“ geeinigt.

Die Wirkungen einer solchen Maßnahme sind weniger kompliziert, als es den Anschein hat. Ich versuche es hier mit einer auf das Wesentlichste verkürzten Darstellung:

Helikoptergeld – Beschreibung

Helikoptergeld ist frisch aus dem Nichts geschaffenes Geld, dem keine Schuld gegenübersteht. Niemand muss es irgendwann an eine Bank oder einen anderen Gläubiger zurückzahlen. Am einfachsten ist es, man stellt sich vor, dieses Geld werde in mühsamer, nächtelanger Kleinarbeit von Geldfälschern hergestellt. Es ist dann einfach da, es sieht aus wie richtiges Geld, es wirkt wie richtiges Geld, man kann es für alle Geldzwecke einsetzen, also damit Einkäufe bezahlen, Schulden tilgen oder das Sparschwein füllen. Niemand sieht diesem Geld an, wo es herkommt, es ist dem vorher vorhandenen Schuldgeld absolut „gleichwertig“.

Wachstums- und Beschäftigungswirkung

Wo Empfänger von Helikoptergeld bisher unbefriedigten Bedarf aufweisen, sich also zum Beispiel Möbel, Bekleidung, ein Auto anschaffen, oder sich einfach nur endlich genug zu essen kaufen können, wird aus diesem Bedarf eine kaufkräftige Nachfrage, die, abhängig vom Umfang der Helikoptergeld-Spende, einen mehr oder minder starken Wachstumsimpuls im Binnenmarkt auslösen wird. Produktion und Umsätze werden wachsen, die Arbeitslosigkeit wird sinken, Staatseinnahmen werden steigen, usw., usw., bis dann auch die Preise steigen und das zusätzliche Geld durch Inflation wieder entwertet wird. Zu erwarten ist ein Strohfeuer-Effekt mit einer mittelfristig anhaltenden, aber kontinuierlich nachlassenden Wirkung.

Finanzierungs- und Zinswirkung

Das herrschende Finanzsystem, oft auch „Schuldgeldsystem“ genannt, zieht die aus Krediten gewonnene Liquidität stets im Zuge der Tilgung wieder ein und macht so eine stete Neuverschuldung erforderlich. Gleichzeitig wird Liquidität dadurch stillgelegt, dass Teile der durch Kredite geschaffenen Geldmenge von „Sparern“ auf Guthabenkonten angelegt werden. Dieser Vorgang wird häufig auch als „Hortung“ bezeichnet. Banken fördern diese Hortung, indem sie für diese Guthaben Zinsen zahlen, weil die Hortung direkt der Ausweitung ihres Kreditgeschäftes nützt und ihnen wiederum Zinserträge beschert.

Helikoptergeld, dem „von Geburt an“ keine Schuld entgegensteht, wird ganz selbstverständlich (und beinahe zwangsläufig) auch verwendet werden, um bestehende Schulden zu tilgen. Dieser Prozess entspricht im Kleinen exakt dem, was im Großen als „Schuldenschnitt“ oder „Haircut“ bezeichnet wird, denn die Gesamtschulden haben am Ende abgenommen, ohne dass die ursprünglich (also vor dem Abwurf von Helikoptergeld) vorhandene Liquidität dadurch gesunken ist. Die Notwendigkeit neuer Kreditaufnahme ist damit – im Umfang der Ausschüttung von Helikoptergeld – zunächst einmal unterbrochen, sie tritt erst wieder auf, wenn alles Helikoptergeld in der Tilgung – oder in der Hortung – verschwunden ist. Dies schädigt das Kreditgeschäft der Banken – und vor allem schädigt es das Aktiv-Vermögen der Banken.

Die Forderungen gegenüber Darlehensnehmern in der Aktiva der Bankbilanzen nehmen nämlich ab, weil getilgte Kredite nicht mehr durch neue Kredite ersetzt werden. Damit ergibt sich in der Bankbilanz ein Verlustposten, der erst das Eigenkapital schmälert, später aber auch die Werthaltigkeit der Guthaben der Bankeinleger beschädigt.

Je stärker durch Helikoptergeld die Gewinne der Wirtschaft steigen, und je mehr von diesen Gewinnen in Form von Guthaben bei Banken gehalten wird, desto höher wird die Gefahr der Pleite der Bank, weil diesen Guthaben eben keine Werte, keine Forderungen gegen Schuldner in ausreichendem Maße gegenüberstehen. Zur Abwehr dieser Gefahr werden die Banken versuchen, mehr Kredite auszureichen und dabei ihre Zinsforderungen so weit herunterschrauben, wie erforderlich. Es wird also, ergänzend zum Helikoptergeld, zwangsläufig mehr Liquidität aus zusätzlichen, zinsgünstigen Bankkrediten zur Verfügung stehen, was allerdings erneut die Preise und damit die Inflation antreiben wird.

Mittel- und langfristige Wirkung

Die einmalige Ausschüttung von Helikoptergeld wirkt wie eine Auszeit, ein Sabbatical. Die Schuldenspirale wird für eine gewisse Zeit angehalten, bis der Effekt mangels Nachsschub verpufft ist. Man kann auf diese Weise die notwendige Neuverschuldung für einige Monate oder wenige Jahre unterbrechen und zugleich einen Wachstumsimpuls aussenden. Beides hat – abhängig von der eingesetzten Geldmenge – eine zeitlich begrenzte Wirkung. Sobald diese endet, setzt das alte Spiel auf dem vorherigen Niveau neu auf. Es gibt also nur eine mittelfristige Wirkung mit der Erholungswirksamkeit einer Kurzpause beim Bergsteigen. Man legt den Rucksack für zehn Minuten ab und sich selbst ins Gras und schaut in die Wolken. Danach schultert man den gleichen Rucksack wieder und setzt den immer beschwerlicher werdenden Weg fort.

Diese Gedanken entsprechen meinem Erkenntnisstand von vor über zehn Jahren, als ich mich intensiv mit dem Geldsystem beschäftigte und nach einem Weg zu seiner Verbesserung suchte, der sich gehen lassen könnte, ohne einen revolutionären Bruch und das zwangsläufig nachfolgende Chaos in Kauf nehmen zu müssen. Die Lösung, die ich daraus entwickelte, setzt auch auf eine Art „Helikoptergeld“, doch nannte ich es damals noch nicht so, sondern „freies Geld“, also frisch geschaffenes, von Zins- und Tilgungspflichten freies Geld.

Ich verfolgte ergänzend dazu jedoch noch einen weiteren Gedanken der von den charakterlichen Eigenschaften der Menschen ausgeht und den Egoismus als eine der wichtigsten Antriebsfedern für menschliches Verhalten erkennt. Wo Motivation dadurch reduziert wird, dass „Helikoptergeld“ abgeworfen wird, wo Leistung in dem Maße nicht mehr lohnt, in dem ein leistungsfreies Einkommen zur Verfügung steht, wo Selbstverwirklichung in Hobbys und Spielereien möglich wird, ohne zugleich eine der Gemeinschaft dienliche Arbeit zu verrichten, eine Leistung einzubringen, entsteht die Gefahr zunehmender Dekadenz und damit letztlich die Selbstaufgabe, wenn nicht gar der Selbstvernichtung einer von Helikoptergeld in ein Schlaraffenland versetzten Gesellschaft.

Geld, als Lohn, ja als Belohnung für Initiative und Anstrengung, wird in einer komplexen arbeitsteiligen Gesellschaft als universeller Maßstab und universelles Entgeltungmittel unverzichtbar bleiben. Durch ein „schlicht gedachtes“ Helikoptergeld wird diese Funktion geschwächt und in Teilen ausgehebelt.

Die Lösung, die ich dann entwickelte heißt:

Einmalige Anschubfinanzierung für gesamtgesellschaftlich sinnvolle Vorhaben.

Damit werden Menschen mit Ideen und Engagement ermutigt, ein Vorhaben zu beginnen, das von den Banken aus den unterschiedlichsten Gründen nicht oder nur zu ungünstigen Konditionen finanziert würde. Es kann sich dabei um einmalige Investitionen handeln oder um auf Dauer angelegte Projekte. Selbstverständlich können dies nicht nur Privatpersonen, sondern auch Kommunen in Anspruch nehmen. Kapitalgesellschaften und Personengesellschaften mit eigener Rechtspersönlichkeit sollten hingegen ausgeschlossen werden.

Das Prinzip ist einfach:

Unter erkennbaren wirtschaftlichen Tendenzen, die in Richtung Deflation laufen, wenn also in der Realwirtschaft „Geldmangel“ herrscht, entscheidet ein wirtschaftswissenschaftlich geprägtes Gremium über die notwendige Höhe einer Liquiditätszuwendung, die ausreicht, um diese Tendenz zu stoppen.

Die Zentralbank wird verpflichtet, in der beschlossenen Höhe „Helikoptergeld“ bereitzustellen. Die Vergabe der Mittel wird von (dezentralen) Gremien genehmigt, nachdem die Initiatoren solcher Vorhaben ihre aussagekräftigen Pläne vorgelegt haben. Das Prozedere ähnelt der bisherigen Praxis der Banken bei der Kreditvergabe. Mit dem Unterschied, dass positiv zu entscheiden ist, wenn der Zweck gesamtgesellschaftlich erwünscht ist und die Ausführung mit den beantragten Mitteln realistisch erscheint.

Ob die Mittel nach einem regionalen Schlüssel vorverteilt werden oder einfach in der Reihenfolge des Eingangs der Anträge abgewickelt werden will ich hier nicht vorgeben, es sind sicherlich viele Regularien dafür denkbar, mit denen die optimale Verteilung der Mittel ermöglicht werden kann. Auf diese Weise könnte – um ein aktuelles Beispiel zu wählen – eine Gemeinde zum Beispiel die Mittel für die Errichtung von Sozialwohnungen erhalten, die zum Teil genutzt werden sollen, um anerkannte Asylbewerber menschenwürdig unterzubringen.

Die Investitions-/bzw. Baukosten könnten aus diesem Helikopter-Etat bereitgestellt werden. Die Gemeinde hätte zusätzlich darzulegen, mit welchem Bewirtschaftungsaufwand bei welchen Mieteinnahmen das Projekt langfristig tragfähig gehalten werden kann.

Ich belasse es in diesem Tageskommentar bei diesem einen Beispiel und schildere lieber noch einmal kurz die konkreten Wirkungen:

  • Beschäftigungseffekt für Bau- und Ausrüstungsunternehmen.
  • Löhne und Gewinne tragen zu Konsum und Tilgung von Altschulden bei.
  • Es entsteht sehr preiswerter, weil ohne Kapitalkosten errichteter Wohnraum, was die Situation von einkommensschwachen Bürgern deutlich verbessert.
  • Vorhandenes Kapital, das zu diesem Wohnungsangebot in Konkurrenz treten will, muss sich mit einer weit geringeren Verzinsung des eingesetzten Kapitals zufrieden geben oder das Geld einfach zinslos auf dem Konto liegen lassen, weil die Bank keine Guthabenzinsen mehr zahlen kann oder gar Negativzinsen fordert.
  • Es können weiterhin Gewinne erzielt und angesammelt (gehortet) werden, die fehlende Verzinsung motiviert aber eher zu Investition und Konsum (was die Deflation bremst) – oder zu Kapitalflucht (was die beginnende Inflationsneigung dämpft).

Mit klug eingesetztem, zins- und tilgungsfreiem Geld, können also, unter Nutzung des Egoismus (Initiatoren wollen und sollen sich verwirklichen und/oder Geld verdienen) sinnvolle Projekte realisiert werden, die von Banken nie finanziert worden wären. Gleichzeitig wird Wachstum ermöglicht, Arbeitslosigkeit abgebaut. Die Schuldenstände sinken (oder wachsen langsamer), das Zinsniveau auf dem Banken-Geldmarkt sinkt und die Deflationsgefahr ist gebannt.

Entwickelt sich erneut eine Deflationsgefahr, kann einen neue Aktion ausgelöst werden, gegebenenfalls auch mit Vorgaben für die Art der zu fördernden Projekte.

Dabei wachsen die Geldvermögen stetig weiter an, weil weiterhin Gewinne generiert und angelegt werden können. Nur ihr „erpresserisches Potential“ ist geschwächt. Es gibt Geld eben nicht mehr nur gegen Kredit und Zins, sondern immer wieder auch „geschenkt“, was eine befreiende Wirkung hat. Schulden gehen nicht vollständig aus der Welt. Es gibt immer noch genügend viel Finanzierungsgeschäft für die Banken, aber die Zinsen und damit die Gewinne der Banken aus dem Kreditgeschäft sinken – zum Wohle der Allgemeinheit.

Entwickelt sich Inflationsgefahr, weil nämlich die großen Vermögen mit Macht in den Markt der Realwirtschaft drängen, muss Geld abgeschöpft werden. Zum Beispiel durch eine Transaktionssteuer, die den Namen verdient, durch eine wirksame Steuer auf höchste Vermögen, oder einfach durch unverzinste Zwangsanleihen, die in für die Realwirtschaft erträglichen Raten zurückerstattet werden, ohne damit die Halter der Großvermögen in ihrer Lebenshaltung einzuschränken.

Zusammenfassung

Mit dem Einsatz von zins- und tilgungfreiem Geld als Anschubfinanzierung für gesamtgesellschaftlich nützliche Vorhaben kann das Erpressungspotential des von den Banken vertretenen Großkapitals wirksam begrenzt werden. Realwirtschaftliches Wachstum zur Bedarfsdeckung wird durch Bereitstellung nachfragewirksamer Kaufkraft an den richtigen Stellen ermöglicht. Vermögensbildung und Hortung bleibt möglich, kann aber da, wo gesellschaftlich sinnvolle Zwecke verfolgt werden, keine (überhöhten) Schuldzinsen mehr erzwingen. Das Ziel „neutralen“ Geldes, eines Geldes, das die Umverteilung von unten nach oben nicht fördert, rückt näher, ebenso das Ziel der Geldwertstabilität, wenn Deflation mit zusätzlicher, freier Liquidität ausgebremst und Inflation durch gezieltes Einfrieren von Liquidität verhindert werden kann.

Dieses Konzept ist vor über zehn Jahren entstanden. Ich habe es in den vier Bänden von „Wolf’s wahnwitzige Wirtschaftslehre“ sehr viel ausführlicher und tiefgehender erläutert und begründet als hier in der verkürzten Zusammenfassung möglich ist.

Während Band I sich ganz überwiegend mit den Sachzwängen des Unternehmers beschäftigt und dabei vieles anspricht, was in betriebswirtschaftlichen Lehrbüchern vollständig fehlt, geht Band II auf die makroökonomischen Zusammenhänge ein, setzt sich mit den Heilsversprechen des Kapitalismus auseinander und begründet schließlich den Grundgedanken der „Motivation durch freies Geld für sinnvolle Projekte“.

Band III beschreibt das existierende Geldsystem und die mögliche Korrektur seiner Schwächen und Fehler durch die bedarfsbezogene Bereitstellung freien Geldes.

Band IV schließlich weitet die Betrachtung noch einmal aus, indem der Begriff des Eigentums und der Eigentumsrechte dem Begriff der Teilhabe gegenübergestellt wird, woraus sich die Idee eines – an der „Teilhabe als Menschenrecht“ orientierten – „Grundeinkommens“ ableitet, das entweder die Teilhabe an Grund und Boden durch ein kostenloses Nutzungsrecht einer bestimmten Fläche, oder, bei Verzicht auf die Eigennutzung, eine Entschädigung in Geld, das Grund-Einkommen, vorsieht, die letztlich von jenen, die mehr als die kostenlos verfügbare Fläche nutzen, als eine Art Erbpacht aufzubringen ist.

Wolf’s wahnwitzige Wirtschaftslehre in vier Bänden gibt es sowohl als gedruckte Ausgabe als auch als E-Book, entweder in Einzelbänden oder in der günstigen Gesamtausgabe im Online-Shop des EWK-Verlags – Kategorie Wirtschaft. Zur Buchvorstellung bitte auch hier lesen – weiter.


Quelle: Erstveröffentlicht am 31.03.2016 bei  Egon W. Kreutzer.de > Artikel.

Bildquellen:

1. Unter Helikoptergeld (Englisch: helicopter money) versteht man die Idee, dass Zentralbanken im Rahmen einer ultraexpansiven Geldpolitik zur Ankurbelung der Inflation oder zur Bekämpfung einer drohenden Deflation Zentralbankgeld unter Umgehung der Banken und Finanzmärkte direkt an die Bürger ausschütten.

Der Ausdruck wurde erstmals 1969 mit einer anderen Bedeutung von dem US-amerikanischen Wirtschaftswissenschaftler und späteren Gewinner des Alfred-Nobel-Gedächtnispreises für Wirtschaftswissenschaften Milton Friedman verwendet. Das Konzept von Helikoptergeld war ursprünglich ein akademisches Gedankenspiel, das als eine Parabel zur Erläuterung des Funktionierens der monetären Theorie des Geldes diente und später von Interpreten in eine Metapher für eine gezielte zins- und kreditlose Ausweitung der Geldmenge durch Transferzahlungen an Bürger zur Ankurbelung der Nachfrage oder zur Inflationssteigerung uminterpretiert wurde.

Keine Notenbank der westlichen Welt hat derzeit (April 2016) ein Mandat oder die rechtliche Legitimation, Helikoptergeld auszugeben. (Text: Wikipedia)

Grafik: Gert Altmann, Freiburg / Pixabay.  Verbreitung unter CC0 Public Domain – Freie kommerzielle Nutzung – Kein Bildnachweis nötig. Quelle: pixabay.

2. Notleidendes Sparschwein – Injured Piggy Bank With Crutches. Feel free to use this image. This photo expresses how I feel about our current government budget. Foto: Ken Teegardin. Quelle: Flickr. Verbreitung mit CC-Lizenz Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 Generic (CC BY-SA 2.0).

3. Helikoptergeld, dem „von Geburt an“ keine Schuld entgegensteht, wird ganz selbstverständlich (und beinahe zwangsläufig) auch verwendet werden, um bestehende Schulden zu tilgen. Dieser Prozess entspricht im Kleinen exakt dem, was im Großen als „Schuldenschnitt“ oder „Haircut“ bezeichnet wird, denn die Gesamtschulden haben am Ende abgenommen, ohne dass die ursprünglich (also vor dem Abwurf von Helikoptergeld) vorhandene Liquidität dadurch gesunken ist. Grafik: Alexandra / Alexas_Fotos / Pixabay.  Verbreitung unter CC0 Public Domain – Freie kommerzielle Nutzung – Kein Bildnachweis nötig. Quelle: pixabay.

4. 500-Euro-Banknoten: Wer hätte davon nicht gerne einen Koffer voll, oder zwei? Dann bliebe einem die Altersarmut erspart. Grafik: Gert Altmann, Freiburg / Pixabay.  Verbreitung unter CC0 Public Domain – Freie kommerzielle Nutzung – Kein Bildnachweis nötig. Quelle: pixabay.

5. 1-Euro-Münzen. Grafik: Gert Altmann, Freiburg / Pixabay.  Verbreitung unter CC0 Public Domain – Freie kommerzielle Nutzung – Kein Bildnachweis nötig. Quelle: pixabay.

6. Portrait EGON W. KREUTZER (© Privatfoto! – fair use only!). Der Autor und Verleger Egon Wolfgang Kreutzer ist dem Initiator des Kritischen Netzwerks und vielen unserer Lesern natürlich kein Unbekannter mehr. In vielen unserer Artikel und Kommentare haben wir die fundierten Aussagen von Egon W. integriert und / oder zum Gegenstand weiterer Gedanken gemacht. Selbstverständlich darf deshalb an dieser Stelle der Hinweis auf seinen Blog nicht fehlen, in dem er regelmäßig politische, wirtschaftliche- und gesellschaftliche Themen aufgreift, sich einmischt, Mißstände erkennt und analysiert und als Folge daraus Position bezieht. Ein mutiger, engagierter und für unsere Zeit bedeutsamer Mensch. Man könnte ihn auch als systemkritischen Aufklärer bezeichnen, ein Wadenbeißer mit einer Affinität für klare, scharfe und stets verständliche Ausdrucksweise.

Die Gründung seines Verlages erfolgte formal im Jahre 2002, zehn Jahre später ist daraus das Logo der EWK-Verlag GmbH geworden. Seitdem ist Egon Wolfgang Kreutzer zwar offiziell zum Geschäftsführer der EWK-Verlag GmbH aufgestiegen, doch hat er am Firmensitz in Elsendorf (ca. 45km westl. von Ingolstadt) außer einer Hilfe, die für Ordnung und Sauberkeit im Lagerbereich sorgt, keine Mitarbeiter. Es handelt sich immer noch um einen reinen Ein-Mann-Betrieb, um den herum allerdings einiges gewachsen ist. Es lohnt sich auf jeden Fall, im Repertoire seines Verlagsangebotes zu stöbern – hier seine Verlagsseite.

7. Buchcover der 4-bändigen Reihe „Wolf’s wahnwitzige Wirtschaftslehre“. Wolf’s wahnwitzige Wirtschaftslehre in vier Bänden gibt es sowohl als gedruckte Ausgabe als auch als E-Book, entweder in Einzelbänden oder in der günstigen Gesamtausgabe im Online-Shop des EWK-Verlags – Kategorie Wirtschaft. Zur Buchvorstellung bitte auch hier lesen – weiter.

8. Buchcover „Wo bleibt die Revolution – Die Sollbruchstelle der Macht“ von Egon W. Kreutzer, EWK-Verlag, ISBN 978-3-938175-87-3, Hardcover, geb. Ladenpreis 25,90 Euro.

Eine gestörte Balance zwischen poltischem System, Wirtschaft und Kapital sowie der Bevölkerung mündet zwangsläufig in einer revolutionären Situation. Wie weit sind wir auf diesem Weg schon fortgeschritten, welche Kräfte werden moblilsiert und wo liegt die Sollbruchstelle der Macht, diesen Fragen geht Egon W. Kreutzer in seinem jüngsten Werk nach und gibt eine verblüffende Antwort: Die Revolution hat schon begonnen – und wird schnell an Kraft gewinnen. Wo und wie – das sind die Antworten, die der Autor in diesem Buch gibt.

9. Buchcover „Das Euro-Schlachtfest – Die Logik der Krise“ von Egon W. Kreutzer, EWK-Verlag, ISBN 978-3-738195-83-5, Hardcover, illustriert. Auch als E-Book erhältlich. Zur Buchvorstellung bitte hier lesen – weiter.

10. Frosch-Foto auf der Startseite: Foto: Alexandra / Alexas_Fotos / Pixabay.  Verbreitung unter CC0 Public Domain – Freie kommerzielle Nutzung – Kein Bildnachweis nötig. Quelle: pixabay.

http://www.kritisches-netzwerk.de/forum/einsatz-von-zins-und-tilgungsfreiem-geld-helikoptergeld

Werbeanzeigen

Diskussionen

Es gibt noch keine Kommentare.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

Archive

Werbeanzeigen
%d Bloggern gefällt das: