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Ausland, Naher Osten

Großangriff von Al Kaida und “moderaten Rebellen” auf Sheikh Maqsud

nusraaleppo

von https://nocheinparteibuch.wordpress.comhttp://kurdischenachrichten.com

Gemeinsam mit sogenannten “moderaten Rebellen” setzte die Terrorgruppe Al Kaida am heutigen Dienstag ihre Offensiven im Raum Aleppo mit einem Großangriff auf den kurdisch geprägten Aleppiner Stadtteil Sheikh Maqsud fort.

Die staatliche syrische Nachrichtenagentur SANA meldete am Dienstag Nachmittag, dass unter Verletzung der Waffenruhe durchgeführte Artillerieangriffe von Terroristen auf den Aleppiner Stadtteil Sheikh Maqsud 14 Tote und mehr als 50 Verletzte gefordert haben, es jedoch erwartet wird, dass die Zahlen noch steigen, weil noch nicht alle Opfer geborgen wurden. Letzte Zahlen liegen nun bei 20 Toten. Von Urs1798 gesammelte Video-Beweise zeigen jedoch, dass die Meldung von SANA den wahren Charakter der Angriffe auf Sheikh Maqsud untertreibt. Tatsächlich fand, und findet noch, ein Großangriff von Terroristen mit dem Ziel der Erstürmung von Sheikh Maqsud statt. Geführt wird der Großangriff offenbar von von der Waffenruhe ausgenommenen Al-Kaida-Terroristen, nämlich insbesondere vom syrischen Al-Kaida-Zweig Nusra Front und vom zentralasiatischen Al-Kaida-Zweig Turkistan Islamic Party. Gleichzeitig rühmen sich zahlreiche von der Türkei offen unterstützte, als “moderate Rebellen” gehandelte und zur Waffenruhe verpflichtete Gruppierungen von Islam-Armee bis zu verschiedenen FSA-Gruppen unter Vorlage von Propaganda-Videos damit, den Angriff zur Erstürmung von Sheikh Maqsud gemeinsam mit Al Kaida durchzuführen.

Dies ist innerhalb einer Woche nun schon der dritte gemeinsam von Al Kaida und von der Türkei unterstützten sogenannten moderaten Rebellen mit dem Ziel von Gebietseroberung unter Bruch der Waffenruhe vorgetragene Großangriff in der Provinz Aleppo. Gestern erst hatte die syrische Armee mitgeteilt, einen Großangriff von Terroristen auf die Verbindungsstraße von Aleppo nach Afrin nördlich von Aleppo abgewehrt zu haben. Und letzten Samstag haben Al-Kaida-Terroristen gemeinsam mit sogenannten “moderaten Rebellen” mit einem Großangriff südlich von Aleppo unter anderem die Ortschaft und den Hügel Al Eis blutig erobert.

Die syrische Armee und ihre Partner sind derweil in den Provinzen Homs und Hama mit dem Kampf gegen die Terrorgruppe ISIS beschäftigt und verteidigen ihre Gebiete in der Provinz Aleppo im Einklang mit den Prinzipien der Waffenruhe bislang rein defensiv. In Anbetracht dessen, dass die von der Türkei unterstützten Rebellen und Terroristen in der Provinz Aleppo offenbar keinerlei Wert auf die Waffenruhe legen und sich durch aufgrund der Waffenruhe bislang nicht erfolgte Gegen-Offensiven zu immer neuen Großangriffen in der Provinz Aleppo offenbar ermutigt fühlen, dürfte der Ansatz des defensiven Vorgehens der syrischen Armee in der Provinz Aleppo nicht länger zu halten sein. Offensichtlich ist in der Provinz Aleppo noch einmal eine große Gegenoffensive der Armee und ihrer Partner notwendig, um die Rebellen und ihre Partner vom Wert einer Waffenruhe zu überzuegen.

Gerüchten zufolge laufen dafür auch schon umfangreiche Vorbereitungen.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2016/04/05/grossangriff-von-al-kaida-und-moderaten-rebellen-auf-sheikh-maqsud/

Ahrar al-Sham: Türkische Verbündete planen ein Massaker an Kurden

Sheikh Maqsud – Offenbar plant die in Deutschland als terroristisch eingestufte Miliz „Ahrar al-Sham“ ein Massaker an Kurden. Der türkischsprachige offizielle Twitter-Account der Terrormiliz „Ahrar al-Sham“ twittert Folgendes: „Diese ‚Kugeln/Bomben der Hölle‘ werden vorbereitet, um die PKK/PYD-Milizen in Sheikh Maqsud (Aleppo) zu beschießen.“

Im belagerten Kurdenviertel Sheikh Maqsud in Aleppo leben tausende Zivilisten. Das Viertel wird von den kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) der Demokratischen Kräfte Syriens (SDF) kontrolliert.

aleppo
Die Lage in der Provinz Aleppo: Kurden-Viertel Sheikh Maqsud eingekesselt

Am 14. August letzten Jahres hatte das deutsche Fernsehmagazin der ARD, Monitor, geheime Dokumente veröffentlicht, die belegen, dass der Bundesregierung seit Langem bekannt ist, dass die Türkei islamistische Terrorgruppen, wie die Gruppe Ahrar al-Sham, unterstützt.

Demnach gibt es seit Ende 2014: „Hinweise auf Waffenlieferungen Ankaras an Kräfte des bewaffneten Widerstands in Syrien.“

„Empfänger soll die Gruppierung Ahrar al-Sham bzw. die Islamische Front sein.“

Unter der Führung des Al-Qaida-Ablegers in Syrien, der al-Nusra-Front, greifen seit Tagen verschiedene Terrorgruppen (Ahrar al-Sham, Sultan Murad Brigade, Nureddin Zenki) das Kurden-Viertel Sheikh Maqsoud in Aleppo mit schweren Waffen an. Die kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) konnten ihre Angriffe bisher zurückschlagen und töteten nach Angaben der Nachrichtenagentur ANHA innerhalb von vier Tagen mindestens 60 Terroristen. Die Kämpfe gehen östlich vom Kurdenviertel Sheikh Maqsoud unvermindert weiter.

 

 

 

 

 

 

 

Ahrar al-Sham: Türkische Verbündete planen ein Massaker an Kurden

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