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Kultur, Satire

NATO rüffelt Türkei, verlangt Mitspracherecht bei Kriegsgründen gegen Russland

erdoganbombe

von Wilfried Kahrs

Anne Karre: Die übrigen NATO-Mitglieder sind außer sich (vor Vorfreude), denn offenbar möchte die Türkei die Situation mit Russland ganz allein eskalieren. Dazu beschießt die türkische Armee schon mal präventiv und völkerrechtskonform (nach NATO-Definition), kurdische Bastionen innerhalb syrischen Hoheitsgebietes. Die Gefahr dabei Russen zu treffen, wird zwar als äußerst gering eingestuft, weil die meist nur in der Luft unterwegs sind, aber lustig findet Russland das offenbar nicht.

Letzteres ergibt sich aus der Anrufung des Unsicherheitsrates der UN (United Nothings) durch Russland: UN-Sicherheitsrat berät über türkische Angriffe in Syrien[Wochenblatt]. Selbstverständlich werden auch diese Beratungen, wie immer, ergebnis- und folgenlos bleiben, denn in dem UNrat dominieren noch immer die Kriegstreiber. un_uno_nothings_logo_of_the_united_nations_qpress_toothless_tigerDie Gestalten, die zwar offiziell nach Frieden plärren, aber durch aktives Handeln auf der anderen Seite weiter massiv an der Eskalation in Syrien werkeln, um das Pulverfass endlich gewinnbringend in die Luft jagen zu können.

Immerhin ist Syrien seit Jahren ein multinationaler Truppenübungsplatz, auf dem mit Billigung und hartem Engagement der USA als auch Saudi-Arabiens und vieler weiterer interessierter Gutmensch-Nationen, alle möglichen Parteien ihre neusten Waffen ausprobieren dürfen. UNerklärtes Ziel ist es offenbar, auch oder gerade in Syrien ein derartiges Maß an Stabilität zu etablieren, wie man es bereits in anderen Ländern der Region realisieren konnte. Hier sei exemplarisch auf die Glanzleistungen solcher Engagements verwiesen, wie Afghanistan, Irak und Libyen, die nach US-Doktrin und Intervention jetzt als frei, demokratisiert und westlich-monetären Werten hörig gelten dürfen.

NATO_Windmuehle__signet_Logo_Nazibude_weiss_blau_qpressWenn also offiziell eine Mahnung der übrigen NATO-Mitgliedsstaaten an die Türkei ergeht, wie hier nachzulesen ist: Warnung aus der Nato an die Türkei[SpeiGel auf Linie], sich doch bitte in dieser Sache zu mäßigen, darf man daraus folgerichtig ableiten, dass die Türkei mit ihrem Handeln schon auf dem richtigen Weg der Eskalation ist. Es ist reine Formsache, dass Ankara darauf hingewiesen wird, dass man Alleingänge gar nicht schätzt und die NATO bei einem Krieg gegen Russland unbedingt dabei sein muss. Insoweit ist die Eskalation einfach nur geschickter zu koordinieren und besser zu tarnen.

Offensichtlich möchte man damit vermeiden, dass sich Bombhead Erdogan, im Zuge seiner Machtgeilheit zu blöd anstellt und in eine Moment geistiger Umnachtung Flüchtigkeitsfehler gegenüber Russland begeht, die der NATO dann teuer zu stehen kämen. Korrekt ist die Situation so zu eskalieren, dass keine Rückschlüsse auf die kriegsgeilen Kreise der NATO möglich sind. Die Situation muss in jedem Fall erlauben Russland allein dafür die Schuld in die Schuhe schieben zu können, so wie hier bereits beschrieben: Märchenschau versucht Russland Schuld für ausbleibende Friedensgespräche zu Syrien in die Schuhe zu schieben[Noch ein Parteibuch]. Medial sind alle Vorbereitungen dafür größtenteils abgeschlossen, denn es gibt derzeit nur noch einen einzigen Feindstaat auf diesem Planeten und das ist Russland (China wird erst später einer). Das liegt zum großen Teil daran, dass Russland keine eigenen Interessen zu haben hat, im Gegensatz zu den gutmenschlichen NATO-Staaten mit ihrem Weltregentschaftsanrecht. Dieses Spiel wird vermutlich auch erst dann enden, wenn die NATO-Osterweiterung Alaska erreicht hat und man sich danach thematisch der NATO-Süderweiterung zuwenden kann.

Vladimir_Putin_Fackel_DonkeyHotey_Dikatator_Unruhestifter_Uebeltaeter_Unhold_Hassfigur_FeindbildDas offiziell unerklärte NATO-Ziel ist demzufolge noch immer die finale Demokratisierung Russlands, analog zu den oben bereits erwähnten Staaten. Erst wenn dieses große Land ein Polizeistaat westlicher Prägung geworden ist, wird an dem Punkt Ruhe einkehren. Das aktuell in Russland herrschende Zündel-Regime unter “Waldimir Schurkin dem Schrecklichen” lässt eine Freiheit der Rohstoffe nicht in dem Maße zu, wie es die NATO Friedensfürsten für den Weltmarkt und ihre eigenen Konzerne dringend benötigen. Deshalb geht langfristig nichts an einer entsprechenden Friedensmission und Demokratisierungswelle der NATO in der russischen Region vorbei.

Bevor man sich allerdings auf dieses Russen-Riesenreich stürzen kann, muss man im Wege eines ersten und kleineren Schlagabtauschs mal ausprobieren wozu denn dieser böse russische Potentat noch so alles in der Lage ist. Genau das wird jetzt in der nächsten Zeit in Syrien technisch und kriegerisch umgesetzt. Um nichts anderes geht es derzeit bei dem inzwischen multinationalen Bürgerkrieg in Syrien. Die Türken dürfen sich deshalb zurecht schon heute darauf freuen, einmal mehr an vorderster NATO-Front für westliche Interessen verheizt zu werden, Stichwort Opfer-Anode. Erdogan verspricht sich davon ein neues osmanisches Reich (oder islamischen Staat) unter seiner Regentschaft, ohne dass dieser Muslim-Esel allerdings begriffen hat, dass er auch nur einem Riesen-Möhrenbündel an der NATO-Angel nachläuft.

NATO rüffelt Türkei, verlangt Mitspracherecht bei Kriegsgründen gegen Russland

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