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Inland, Innenpolitik

Hat Jürgen Drews zur Malle am HBF Kölle eingeladen ?

kellnerin

von http://www.barth-engelbart.de

Hatte Jürgen Drews  zur Malle in Kölle am Hbf eingeladen ? War es ein verfrühter Faschingsscherz ? Oder wurde das Oktoberfest vor-& verlegt ?

Wenn man den Berichten der Süddeutschen Zeitung über Deutschlands größtes MassenÜbergriffsEvent glaubt, dann könnte das schon so sein:

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/sexuelle-uebergriffe-auf-dem-oktoberfest-entbloessung-im-bierzelt-1.1151859

Sexuelle Übergriffe auf dem Oktoberfest Hemmungslos , so  titelt die Süddeutsche Zeitung und schreibt weiter:

Betrunkene entblößen sich, fassen Frauen unters Dirndl und feuern sich gegenseitig an: Im Bierzelt auf dem Oktoberfest legen manche Männer sämtliche Hemmschwellen ab. Doch die meisten Übergriffe auf Frauen werden nie geahndet.

Allein der kurze Weg zur Toilette ist der reinste Spießrutenlauf. Drei Umarmungen von wildfremden, besoffenen Männern, zwei Klapse auf den Hintern, ein hochgehobener Dirndlrock und ein absichtlich ins Dekolleté geschütteter Bierschwall sind die Bilanz von dreißig Metern. Es ist Samstag, 11 Uhr morgens im Hofbräuzelt. Der Wiesntag hat gerade angefangen.

Garniert werden die Handgreiflichkeiten mit allerlei Anmachphrasen und obszönen Bemerkungen. “Gib mir ein Bussi”, ist da noch eine harmlose Aufforderung. Manche Sprüche sind sehr vulgär. Reagiert man abweisend, wird man auch schon mal als “Schlampe” beschimpft – oder schlimmer.

Frauen sehen sich auf dem Oktoberfest immer wieder Belästigungen ausgesetzt, gegen die sie sich mit Händen und Füßen wehren müssen. Denn wer sich nicht selbst hilft, ist verloren. Im exzessiven Bierrausch scheint alles erlaubt. Security und Polizei greifen nur ein, wenn einer ausrastet und etwa mit einem Maßkrug auf einen Kontrahenten einprügeln will. Der Griff an eine Pobacke als Grund? Da gäb es ja viel zu tun. ….“

Nun, das ist doch was GAAANZ anderes, da verabreden sich doch nicht  über 1000 junge Männer zu Taschendiebstahl, sexuellen Übergriffen bis zur Vergewaltigung!

Da verabreden sich keine 1000 sondern 100.000 zum gemeinsamen Spaß an der Freud, Das ist alles völlig harmlos. Und das Grabschen nach Arsch und Titten gehört zur Folklore , zu bayrischen Sitten.

Auch die als Billigporno am PC zu genießenden drallen Malle-Malleurs mit Drews im Vorfeld sind nicht so schlimm. Den MassenBumstourismus für unsere Jungs, wenn sie nach getanem Auslandseinsatz etwas ausspannen müssen, auch blaubehelmte Zwangsprostitution im Koso- oder anders wo,  das kann man doch nicht mit Köln vergleichen ?

Auch wenn sich wöchentlich bundesweit Zehntausende zu Randale, illegalem Feuerwerk, Schlägereien und anschließender Auflösung von Adrenalin- und Testosteron-Staus im öffenlichen Nah- & Fernverkehr verabreden und der Polizei Gelegenheiten für regelmäßige Bürgerkriegsmanöver sowie den Regierungen Vorwände für die weitere Aufrüstung nach Innen liefern — das ist doch alles noch im grünen Bereich. Das san doch mir!

Wenn die oberen Etagen der Krisenstäbe bei jeder Brandstiftung, jedem Schuss, jedem Steinwurf gegen Flüchtlingsunterkünfte Brennpunkt -Sondersendungen, Pressekonferenzen mit Direktschaltung zu Phönix organisieren würden (wie im Falle Köln) hätten sie für irgendwelche Einsätze gar keine Zeit mehr: über 300 Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte allein 2015 , ungezählte Angriffe auf Flüchtlinge direkt. (Laut Bundeskriminalamt waren es vom 01.01.–07.12.15 817 Angriffe auf Flüchtlinge und Flüchtlingsunterkünfte). Dazu die hämische „Berichterstattung“ über Schlägereien unter traumatisierten Flüchtlingen … nach wochen-, monate- oft jahrelanger Flucht und dann nach Verlust oder Trennung von Angehörigen eingepfercht in Zelten oder Hallen, ohne Rückzugsmöglichkeit.  Es ist fast ein Wunder, dass nicht alle durchdrehen…

Also, wenn ich als V-Mannschaft auf der PEGIDA-Kommandobrücke oder/und der NPD oder anderer Diemnst-Organisationen von meiner V-Leuteführung des Auftrag hätte. die politische Lage z.B. per Brandstiftung und anderen Mitteln so anzuheizen, …. http://www.barth-engelbart.de/?p=87399

Dazu die hämische „Berichterstattung“ über Schlägereien unter traumatisierten Flüchtlingen … nach wochen-, monate- oft jahrelanger Flucht und dann -nach Verlust oder Trennung von Angehörigen- eingepfercht in Zelten oder Hallen, ohne Rückzugsmöglichkeit.  Es ist fast ein Wunder, dass nicht alle durchdrehen…

Also, wenn wir als V-Mannschaft auf der PEGIDA-Kommandobrücke oder/und der NPD oder anderer Dienst-Organisationen von unserer V-Leuteführung den Auftrag hätte, die politische Lage z.B. per Brandstiftung und mit anderen Mitteln so anzuheizen,

dass Flüchtlinge abgeschreckt werden,

dass in den Großstädten die Stimmung für die Flüchtlinge gegen die Flüchtlinge kippt

dass sich Linke mit Rechten prügeln und so der Kriegsaufmarsch Richtung Ukraine und Syrien ungehindert über die Bühne gehen kann

dass (bei -auch von der LINKEN konstatiert und kritisiert- “erwiesenem Polizeiversagen”, das ist übrigens genauso ein “Versagen” wie das des Verfassungsschutzes bei den NSU-Morden. ) die Zustimmung für den Einsatz der Bundeswehr im Inneren steigt,

dass die lückenlose Videoüberwachung des öffentlichen Raumes und der Einsatz von Beobachtungsdrohnen als „alternativlos“ von rechts bis links akzeptiert und sogar gefordert wird.

dass die Stimmung auch unter engagierten Frauen aus Angst in Richtung schärferer Überwachung kippt

dass auch in den christlichen Kirchen die Mehrheiten wechseln, z.B. gegen das Kirchenasyl

angesichts einer solchen Aufgabenstellung würde ich mir zunächst die Großstädte raussuchen , deren Einwohner in ihre überwiegenden Mehrheit für Weltoffenheit, Toleranz, für das Aufstehen gegen Rassismus, für Vielfältigkeit der Kulturen, für ein friedliches Miteinander der Ethnien und Religionen stehen.

Und das sind nicht zuletzt wegen ihrer Faschingstraditionen die Städte München und Köln. Wobei Letztere mit den gigantischen populären Rock-Konzerten gegen Rechts DER Trendsetter ist. Von BAP bis Bläck Föss oder auch noch de Höhner Poppulärer jitt et nitt.

Wenn es gelingt, hier die Stimmung zu kippen, bis rein nach Nippes, dann gibt es in der Republik kein halten mehr.

Natürlich ist es vielen Muslimen in Deutschland bekannt, dass die Bundesrepublik Erdogan unterstützt, Wasffen an Saudi-Arabien und Katar, Israel und die Emirate liefert und damit an den IS. Bekannt isdt ihnen auch, dass die Tornados und AWACS-Maschinen nicht hauptsächlich gegen den IS eingesetzt werden, sondern wie schon beim Überfall auf Libyen Daten für die „Regime-Changer“ , für den IS-über seine Unterstützer liefern.

Ja, ist ja alles richtig, nur , wenn es in Köln am Hauptbahnhof so war, wie die mainstream-medien berichten, wenn sich tausend junge nordafrikanisch , arabisch aussehende Männer dort getroffen haben, um Frauen einzukreisen, zu bestehlen, sexuell zu belästigen bis hin zur Vergewaltigung, Wie kann es dazu kommen?

Du hast mich ja nicht ausreden lassen:

meine V-Mannschaft lanciert einen Aufruf via FACEBOOK oder andere „soziale Netzwerke“ in „migrantischer“ Diktion,

in etwa so: „Lange genug haben sie unsere Schwestern und Mütter beleidigt, vergewaltigt, geköpft, erschossen, totgebombt Ein bisschen sollen sie spüren wie das ist. Wie das ist im Krieg …wenn unsere Moscheen bombardiert werden. Kommt zur Domplatte, zum Hauptbahnhof „ Es gibt ausreichend arbeitslose Jugendliche, entwurzelt, gedemütigt, , die suchen Halt, die suchen Action, die glauben viel und wissen wenig. Da brauchst Du kein Streichholz, da reicht ein Wort. Da wirkt der flash-mob.

Dann müssen wir nur mit ein paar ausgesuchten auf „arabisch“ getrimmten Leuten und ein paar schon vorab aus dem kleinkriminellen Milieu rekrutierten Multiplikatoren auf der Domplatte auftauchen, die angesoffenen Schlampen provozieren, und schon geht es los…

Da brauchen wir noch nicht mal selbst unsre V-Frauen-Abteilung betatschen, das ist ein Selbstläufer.  Eh alles in Bussi-Bussi-Stimmung, wildfremde Leute fallen wildfremden Leuten leicht angesoffen um den Hals, da rutschen Hände und Röcke in der Enge und es wird geklaut und die Ersten schreien laut,  erste Hilferufe, kein Uniformierter in Sicht. Die Mehrheit traut sich nicht einzugreifen. Is ja alles so wie letztes Jahr – the same procedure as last year oder wie an Fasching. Wenn wie üblich keine Anzeigen gemacht oder angenommen werden (“Nun stellen Sie sich Mal nicht so an. Kein Wunder bei diesem Nutten-Outfit. Wieviel haben Sie denn getrunken ? Wir machen erst mal einenAlkoholtest.”) machen das unsere V-Frauen, der PEGIDA-Frauen-Fan-Club schließt sich dann an….

http://www.barth-engelbart.de/?p=87399

Diskussionen

4 Gedanken zu “Hat Jürgen Drews zur Malle am HBF Kölle eingeladen ?

  1. Wer Bayern pauschal als sexuelle Straftäter darstellt, ist nicht besser als der braune Mob. Vielleicht sollte sich der Schmierfink der diese Zeilen verbrochen hat mit eigenen Augen davon überzeugen, welche Menschen sich auf dem Oktoberfest so benehmen wie beschrieben.

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    Verfasst von Bernd Balbach | 7. Januar 2016, 21:52
    • „Wer Bayern pauschal als sexuelle Straftäter darstellt, ist nicht besser als der braune Mob.“

      Um wie viel besser ist jemand, wer, was nirgends zu lesen ist? Um wie viel besser ist jemand, von dem hier nichts davon zu lesen ist, dass sogenannte „nordafrikanisch Aussehende“ oder „Araber“ pauschal beschuldigt werden?

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      Verfasst von tag heute | 8. Januar 2016, 15:49
    • Vom Autor korrigierte Version:

      “Wer Bayern pauschal als sexuelle Straftäter darstellt, ist nicht besser als der braune Mob.”

      Um wie viel besser ist, wer unterstellt, was nirgends zu lesen ist? Um wie viel besser ist, wer dazu schweigt, dass sogenannte “nordafrikanisch Aussehende” oder “Araber” pauschal beschuldigt werden?

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      Verfasst von tag heute | 8. Januar 2016, 16:03
  2. Offensichtlich weiß bislang niemand so richtig, was wirklich und genau passiert ist. Das gilt nicht minder für den Autor des obigen Artikels. Was mir aber als offensichtlich erscheint, ist die Tatsache, dass „die“ Linke sich mit der zynischen Haltung, die in diesem Beitrag zu Tage tritt, wieder mal ins Abseits katapultiert, wo sie sich ja scheinbar so wohl fühlt. Auch, wenn die Fakten in diesem konkreten Fall ja noch keineswegs geklärt sind, sollte man ja doch Positionen zu grundlegenden Fragen entwickeln, als da – u.a. – wären: wieso nehmen Verrohung und Asozialität offenkundig immer mehr zu (vielleicht nicht im Verhältnis zu den christlich-abendländischen Zuständen im 30-jährigen Krieg aber doch im Vergleich zur -sagen wir mal – Zeit zwischen 1950 und 1990)? Das hat zum einen m.E. sichtlich etwas mit der Krise des Kapitalismus allgemein zu tun, die von Seiten der herrschenden Klasse ihre Antwort im „Neoliberalismus“ und der mit der spezifischen Form der Produktivkraftentwicklung verbundenen Individualisierung gefunden hat. Durchaus in diesem Zusammenhang steht das Zurückfahren der die Allgemeinheit unmittelbar betreffenden Fürsorgeaufgaben des Staates (wenn es nicht unmittelbar um die Verteidigung der Klassengesellschaft geht). Das zeigt sich etwa in Runterfahren des sozialen Wohnungsbaus, aber auch der Mannschaftsstärke der Polizei. Das Letztere als Linker gut zu finden, dafür muss man – auch wenn man sich der Tatsache bewusst ist, dass die Polizei letztlich nicht zuletzt ein Instrument der herrschenden Klasse ist – schon vor einer besonders kindischen Art des Anarchismus geritten werden. Die ganze asoziale und antisoziale Entwickung fand in Köln (und Hamburg/Stuttgart?) vielleicht einen vorläufigen Höhepunkt, zeigt sich aber seit einigen Jahren auch verstärkt etwa Silvester. Wer seine Sinne beisammen hat, geht da tunlichst nicht mehr dahin, wo die Massen „feiern“, weil die Wahrscheinlichkeit, dass irgendein Abschaum Böller und Raketen nicht etwa in den Himmel, sondern gezielt in die Menge wirft und schießt, immer größer wird. Dass dieser gleiche Abschaum (Beruf und Gehaltsklasse spielenhier bestenfalls eine untergeordnete Rolle) nicht nur bei dieser Gelegenheit nicht imTraum daran denkt, seien Dreck wieder mitzunehmen, gehört dazu (wie im übrigen auch die Angewohnheit, die Umwelt durch geist- und kunstlose Tags – im Unterschied von künstlerischen Grafitti – zu verschmutzen). Es gibt also zum Einen das Problem, dass der Staat zu wenig Ordnungskräfte stellt. Deren Aufgabe besteht darin, das „Gesetz“ durchzusetzen. Diesbezüglich schrieb J.J. Rousseau: „Zwischen dem Starken und dem Schwachen ist es die Freiheit, die unterdrückt, und ist es das Gesetz, das befreit“. Wohin die „Gesetzlosigkeit“, auch wenn sie auf den ersten Blick gegen den unterdrückerischen Staat gerichtet ist, im Extrem führt, zeigt sich etwa in Syrien oder Libyen. Wer könnte ernsthaft bestreiten, dass hier der großen Mehrheit der Bevölkerung mit der Durchsetzung öffentlicher Ordnung durch Diktaturen wie denen der Baath-Partei oder Qadhafis allemal besser gedient war/wäre als mit der aktuellen „Anarchie“? Mit scheint aber auch, dass die Polizei in Köln etwa in eine Art „innere Emigration“ gegangen ist.Warum sollten PolizistInnen ihre physische und psychische Unversehrtheit auf’s Spiel setzen und versuchen, gewalttätigen Abschaum zu kontrollieren und festzusetzen, wenn dieser vom nächsten Gericht wieder frei- und auf die Mitmenschen losgelassen wird? Der „Bonner General-Anzeiger“ zitierte am 7.1.2016 den Vorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, wie folgt: „Dass wir Tätern konkret eine individuelle Straftat nachweisen können, ist unwahrscheinlich“, deshalb halte er auch Verurteilungen nach den Übergriffen in Köln für unwahrscheinlich. Wenn dem so ist, dann aber ist es offensichtlich an der Zeit, das Gesetz so zu ändern, dass die Beteiligung an Gruppen, die Verbrechen begehen, strafbar ist, auch wenn individuellen Tun nicht nachgewiesen werden kann, was ja offensichtlich gerade der Zweck dieses Vorgehens ist. Generell gilt: Das Problem der Asozialisierung ist offensichtlich im Rahmen der bestehenden sozio-ökonomischen Ordnung nicht aus der Welt zu schaffen. Es kann aber durch exemplarische Strafen (die natürlich voraussetzen, dass man genügend Kräfte zu Verfügung stellt, um der Täter auch habhaft zu werden) eingedämmt werden. Eine Linke, die mit dem richtigen Hinweis darauf, dass es natürlich viel folgenschwerere Verbrechen aus der Hand der herrschenden Klasse (Kriege, ökologische Krise als Ergebnis des Primats des Profits, Steuerhinterziehung in gigantischen Ausmaß etc. etc.) gibt, solche Probleme wie die hier behandelten (die natürlich fast ausschließlich das tägliche Leben der werktätigen Bevölkerung betreffen!) kleinredet oder gar überhaupt zu verdrängt (und der zutreffende Hinweis darauf, dass Ähnliches auch schon anderswo, z.B. beim Oktoberfest, vorgekommen sei, gehört dazu), macht den Weg nicht etwa zur notwendigen proletarischen Revolution frei, sondern zur Stärkung rechter Rattenfänger.

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    Verfasst von Anton Holberg | 7. Januar 2016, 12:22

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