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Bewegungen, Inland

Über die neuen wohnungspolitischen Kämpfe

gentrifikationvon http://gentrificationcologne.blog.com

Seit Ende 2013 haben sich wohnungspolitische Kämpfe (wieder) zu einem festen Bestandteil emanzipatorischer Politik in Köln entwickelt 1). Die folgende Annäherung versucht Linien nachzuzeichnen und Gründe zu finden. Zugleich soll der Beitrag auch Mut machen und Engagement fördern, was Mensch in Zeiten des omnipotenten Kapitalismus und der beinahen Alltäglichkeit rechten Terrors, gut brauchen kann.

Wohnen wird halt immer teurer

Die Entwicklung das immer mehr Menschen von Wohnraum in Köln ausgeschlossen werden, dauert schon Jahrzehnte. Die neuen wohnungspolitischen kämpfe aber allein auf die steigende Mieten und Wohnungskündigungen zurückzuführen, greift zu kurz (dann währen teuer Städte wie München oder Düsseldorf die Hochburgen der Mieterproteste). Einer solchen Vorstellung liegt der Irrtum zugrunde, dass es am Ausmaß der Not liege ob sich Betroffene wehren oder nicht. Anpassung, Relativierung oder Apathie sind ebenso menschliche Reaktionsformen. Nicht zu vergessen, dass Dagegensein für den Einzelnen mit Nachteilen und Sanktionen verbunden sein kann. Zu hören sind dann Sätze wie: „woanders ist noch schlimmer„, „es war schon immer so“ oder „man kann daran ja nichts ändern„. Diese demobilisierenden Einstellungen werden von Politiker*innen natürlich instinktiv genutzt und unterstützt. Herrschaft baut auf die gefühlte Machtlosigkeit der Beherrschten auf. (Mieter-) Widerstand hängt also weniger von der „objektiven“ Situation ab, als von der jeweiligen, subjektiven Definition der Situation. Wird die Definition jedoch in Handlung umgesetzt, kann sie die „objektive“ Situation verändern 2).

Die Menschheitsgeschichte zeigt, dass Weg zur Überzeugung: „das ist scheiße und ich akzeptiere es nicht“ Jahrhunderte dauern kann.

Alle für Kalle – Kalle für Alle

Bei Kalle Gerigk hat es zum Glück nicht so lange gedauert. Als er wegen Eigenbedarf aus seiner Wohnung geklagt wurde, beschloss er sich dagegen zu wehren. Dabei traf er auf (kleine) Wohnraum-Initiativen, welche bei der Organisation des Protestes halfen. Dabei gelang es mit einer klaren Aktionsorientierung Lager übergreifend zusammen zu arbeiten.

Am 20.02.2014 wurde der erste Termin der Zwangsräumung durch über 300 Nachbar*innen und Aktivist*innen blockiert. Der Heterogenität der Teilnehmenden war es zu verdanken, dass die Polizei auf ein Räumungsversuch verzichtete. Autonome und Senior*innen haben sich durch ihre Anwesenheit gegenseitig geschützt. Die Einen wollten die Polizist*innen nicht hart angehen, die Anderen ließen sich allein verbal nicht einschüchtern oder belabern. Die Polizisten waren zum taktischen Rückzug gezwungen und die Zwangsräumung war fürs Erste abgewendet. Um nicht wieder in so eine unangenehme Situation zu kommen, wurden beim nächsten Versucht das umgebende Viertel großräumig abgeriegelt und die nachbarschaftliche Unterstützung durch ein martialisches Polizeiaufgebot abgeschreckt. Durch die bundesweite, positive Presseresonanz zum zivilen Ungehorsam und der Aufklärung zum Thema Gentrifizierung, wurde ein Beitrag zur Neudefinition der Wohnungssituation geleistet. Kalle wurde zu einem Vorbild für andere Mieter*innen, die sich in Folge gegen Luxussanierung, Mietwucher und Verdrängung gewehrt haben 3).

Seit dem gab es Protest und Widerstand u.a. in der GAG Siedlung in Zollstock, in der Pfälzerstr 12 & 14, in der Robertstr 12, der Rolshoverstr 98, der Genovevastr 40, der Bergisch Gladbacher Str. 93 und dem Adenauer-Haus in Niehl. Des Weiteren fanden 2014 & 2015 Kundgebungen gegen die GAG-Hauptversammlung statt, sowie regelmäßige Mahnwachen gegen eine drohende Zwangsräumung in Berlin durch Kölner Vermieterinnen.

Der Kapitalismus frisst die Komfortzone

Da die Wohnraumfrage elementar die Lebensbedürfnisse der Menschen berührt, führt eine thematische Konfrontation mit ihr, schnell zu einer radikaleren Kritik an herrschenden Verhältnissen. Sie kann bislang opportune Bürger*innen politisieren und aktivieren. Positive Vorbilder, unterstützende Strukturen und vielfältige Angebote helfen dabei. Um die Heterogenität der urbanen Bevölkerung ansprechen zu können, sollte der Mut bestehen, vielfältige Formen der Kommunikation und Aktion zu erproben. Die erfolgreiche Mobilisierung gegen die Zwangsräumung hatte in Köln Modellcharakter für weitere Aktionen und zeichnete sich unter anderem aus durch:

– niederschwellige Beteiligungsformen

– heterogene Angebote/ Kommunikationswege & Aktionsformen

– Betonung der sozialen Frage

– Spektren-übergreifende Zusammenarbeit

Kartäuserwall ist überall

Am deutlichsten lebte das Muster wieder bei der ein-einmonatigen Besetzung des Kartäuserwall 14 im September 2015 auf. Zuvor wurde der dort wohnenden Familie gekündigt, um Platz für Luxus-Eigentum zu schaffen.

Die Charakter der offenen Hausbesetzung wurde durch Angebote an die Nachbarschaft verstärkt. Es gab Info-Tische, Nachbarschaftstreffen, Kinoabende und ein gemeinsames Tatort-Schauen. Ziel war es mögliche Schwellenängste der Nachbar*innen abzubauen, um miteinander in Kontakt zu kommen und Vertrauen aufzubauen.

Trotz eines Strafantrags sah die Polizei zunächst von einer Räumung ab. Maßgeblich für die Bedenken der Polizei war die solidarische Unterstützung aus der Nachbarschaft. Das zeigt, wie das Agieren der Kölner Polizei nicht nur aus der Sorge vor militanter Gegenwehr, sondern auch vor einem Verlust des bürgerlichen Ansehens beeinflusst wird.

Auf Drängen des Eigentümers (der Hüsten Gewerbepark GmbH) wurde das Haus am ersten Oktober geräumt. In Folge dessen kam es, am Abend zu einer Spontan-Demonstration und am nächsten Morgen zu einer weiteren, kurzzeitigen Hausbesetzung (Rolshoverstr 98). Auch dieses Haus wurde entmietet, mit dem Ziel den Profit zu maximieren.

Kriesenland Europa in Köln

Die sogenannte „Finanzkrise“ macht Betongold, als Renditeobjekt und sichere Anlagemöglichkeit immer wertvoller. Der Markt belohnt die Vertreibung von einkommensschwachen Bewohnern aus der Stadt, um Wohnraum für Wenige zu schaffen. Kommunen verschärfen diese Situation durch den Ausverkauf oder die Mietverteuerung ihrer Wohnungsbestände.

Durch die geglückte Überwindung der Festung Europa durch Geflüchtete ist auch der tatsächliche Bedarf an Wohnraum angestiegen. Dabei wird die Situation auf dem Wohnungsmarkt als Überlastung einer ansonsten funktionierenden Wohnraumversorgung definiert. Somit werden die Geflüchteten zum Problem erklärt und Massenunterkünfte wie Zelte, Container oder umfunktionierten Gewerbeimmobilien legitimiert.

Dieser Situationsdefinition heißt es entgegen zu halten. Nicht der Bedarf an einer menschenwürdigen Unterkunft ist das Problem, sondern die Organisation des Grundbedürfnisses Wohnen durch den Markt.

Die wohnungspolitischen Kämpfe sind auch praktischer Antifaschismus, denn die Konkurrenz von einkommensschwachen Menschen, um eine menschenwürdige Unterkunft ist ein Nährboden für Rassismus. Das gilt auch für die Vermieter*innenseite. Hier artikulieren sich rassistische Vorstellungen als Angst davor, dass durch „kulturfremde“ Mieter*innen, der Wert des eigenen Eigentums sinkt. So wird angeblich die Nachbarschaft abgewertet und mit den vermieteten Wohnungen nicht pfleglich umgegangen.

Um dem unsichtbaren Rassismus auf dem Wohnungsmarkt und der ökonomischen Selektion, durch den Wohnungsmarkt etwas entgegen zu setzen (nämlich: Wohnraum für alle), wurde am 11.12.2015 die Zülpicher Str. 290 und das Nebengebäude in der Joseph-Stelzmann Str. 2a besetzt. Damit gingen wohnungspolitische Kämpfe in Köln in die Offensive. Anders als die thematisch ähnlichen Hausbesetzungen in Frankfurt, Leipzig und Berlin, konnte das Gebäude in Köln bislang gehalten werden. Jeder Tag ist ein Erfolg, denn die Räumungsgefahr nimmt zu 3).

1) https://linksunten.indymedia.org/de/node/130238

2) https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas-Theorem

3) http://zwangsraeumung-verhindern.de/

4) www.karti14.noblogs.org

https://linksunten.indymedia.org/de/node/163904

Die Düsseldorfisierung von Köln – Das Gerling Quartier

Tausende suchen verzweifelt eine (bezahlbare) Wohnung in Köln. Zeitgleich entstehen überall neue Luxus-Siedlungen. Im „Gerling Quartier“ investiert die österreichische Immofinanz-Gruppe 400 Millionen Euro, um aus einem leerstehenden Bürokomplex, ein “Premium-Stadtquartier” für Superreiche zu machen. Die Verkaufspreise der Eigentumswohnungen liegen zwischen 4.500€/m² und 16.000€/m². Das Penthouse wurde für 6 Millionen Euro verkauft. Im September wurde der erste Bauabschnitt mit 145 Eigentumswohnungen und 25.000qm² Büroflächen eröffnet, der Zweite soll bis Ende 2016 fertig gestellt werden. Damit illustriert das Quartier nicht nur die soziale Ungleichheit, sondern treibt sie voran. Denn für das umgebende Friesenviertel bedeutet das Quartier: steigende Mieten, vermehrte Kündigungen und abnehmende Konsummöglichkeiten für einkommensschwächere Menschen.

Selbst die naivsten Gemüter können nicht glauben, dass der Einzug von hunderten Bonzen, das umgebende Viertel nicht verändern wird. Während der Investor gar nicht erst versucht dem Projekt einen sozialen Anschein zu geben, verkneift sich die Kölner Presse brav jedes kritische Wort. Dabei war das Friesenviertel bereits Ende der 60er Jahre Schauplatz einer Bevölkerungsverdrängung. Während damals die Vertreibung des Proletariats, zugunsten einer “white collar” Belegschaft, im Mittelpunkt stand ist heute die Mittelschicht selbst bedroht.

I. Die erste Gentrification

Bereits Anfang der 70er verfolgte die Stadt Köln eine neoliberale Stadtentwicklungspolitik und ließ dem Gerling-Konzern nahezu freie Hand bei der Umgestaltung des Stadtteils. Der Konzern verfolgte mit seiner Strategie drei Ziele:

– Es sollte der wachsende Bedarf an Büroraum langfristig gedeckt werden

– Die Um- und Neubauten sollten als Anlageobjekte der Immobilienspekulation dienen

– Das umgebende Rotlicht-Milieu sollte vertrieben werden

Dazu wurden systematisch benachbarte Grundstücke und Gebäude aufgekauft. Das Friesenviertel war damals baulich stark heruntergekommen. Die kleinteilige Struktur wurde durch enge Straßen, sowie niedrige und schmale Häusern geprägt. Ein hoher Anteil von Renter*innen und Migrant*innen wohnte in dem Viertel. Nach den Hauskäufen wurde den Mieter*innen gekündigt und neue, teurere Wohnungen an den Außenbezirken der Stadt angeboten. Mit Abfindungszahlungen und der Übernahme von Umzugskosten wurde versucht, ihnen ihre Vertreibung schmackhaft zu machen. Der geballten Konzernmacht mit ihrer politischen Unterstützung, hatten die Mieter*innen wenig entgegen zu setzen. In den freiwerdenden Wohnungen zogen Mitarbeiter. Die Gewerbeflächen vermietete der Konzern an den hochpreisigen Einzelhandel und der Gastronomie. 1)

II. Chic des Faschismus

Der Nachkriegs-Neubau der Gerling Konzernzentrale sollte Macht und Reichtum ausdrücken. Als alter Wirtschafts-Patriarch übertrug Gerling seinen autoritären Führungsstil auf die Architektur. Die “Nazi-Ästhetik” der, mit Muschelkalk verkleideten, Monumentalbauten kommt nicht von Ungefähr. Die ausführenden Architekten und Bildhauer stammten aus dem Arbeitsstab von Albert Speer. Der sich über die Jahrzehnte ausbreitende Gebäudekomplex, wird im kölschen Volksmund auch als “kleine Reichskanzlei” tituliert. 2) Nur der Gnade der späten Grundsteinlegung ist es zu verdanken, dass die eindeutige Symbolik, heute als “traditionelle Eleganz” (Jürgen Roters, 2011 (SPD)) verkauft werden kann. Historisch unbelastet kann das Quartier zu einer Luxusenklave saniert werden. Um dennoch nicht zu ernst, zu wirken, bedienen sich die Bauherren an der Formsprache Italiens und fügen eine Prise mediterrane Lebenslust und Internationalität hinzu. Mussolini würde heute wohl nicht anders wohnen wollen.

III. Die Randbezirke den Verlierern – Die City den Erfolgreichen

Wenn von steigenden Mieten und Wohnungsnot die Rede ist, dann ist nicht das oberste Preissegment gemeint. Armut ist lokal, aber Reichtum bedeutet die Qual der Wahl. Auf einen Käufermarkt müssen die Immobilienanbieter um die Wohnungssuchenden konkurrieren. Marketing wird im Gerling-Quartier groß geschrieben.

Neben den harten Fakten, wie die zentrale Lage im “angesagten Friesenviertel”, welche ein “komfortables Leben der kurzen Wege” ermögliche, werden Lifestyle-Qualitäten zur Selbstinszenierung konstruiert. Dahinter stehen Marktanalysen über die Präferenzen der jeweiligen Zielgruppe. Die Botschaft ist simpel: willst du frei, flexibel und erfolgreich sein? Dann musst du dir eine Gerling-Eigentumswohnung kaufen! Dazu wird der Wohnraum mit Lebensstilen verbunden. Eine Dachterrassen gibt ein “besonders freies Lebensgefühl”, „ein Garten maximiert den Gestaltungsspielraum für jede Nutzungsmöglichkeit” und die Raumaufteilung lässt “Leben und Arbeiten besonders geschickt verbinden”. Illustriert wird das Ganze in überbelichteten Bildern von attraktiven, glücklichen und hellhäutigen Menschen. Das Selbstbild der potenziellen Kunden verlangt Erfolg, darum wird das Viertel als Ort kapitalistischer Rekorde gebrandmarkt. Die Geschichte Gerlings wird als “Signet des Wirtschaftswunders” angepriesen und die Exklusivität elitärer Zirkel betont:

“In seiner berühmten Bar waren Diplomaten, Wirtschaftsmagnaten, glamouröse Frauen und Politiker, wie Konrad Adenauer, gern gesehene Gäste. Die Präsentation seines weltweiten Erfolgs spiegelte sich im Interieur seiner legendären Bar mit intimer Atmosphäre wider, die nur einem erlesenen Kreis vorbehalten war.”

Die Finanzkrise, welche den Gerling-Konzern die Eigenständigkeit nahm und in dessen Folge die Firmenzentrale verkaufen musste, wird konsequent verschwiegen. Stattdessen wird die Luxussanierung, als eine “Metamorphose die ein neues Zeitalter” markiere, in den Himmel gelobt. Gekrönt wird Schönfärberei durch ein pathetischer Werbeclip, der die Grenze zur Realsatire längst überschreitet 3)4).

IV. Gated Community

Wenn Mensch soviel Geld in die Hand nimmt (um sich ein Townhouse, Penthouse, Maisonette oder eine Stadtvilla zu kaufen), will er sich nicht wie ein Gefangener fühlen. Immerhin zieht er ja gerade wegen den vielfältigen urbanen Attraktionen und zahlreichen Konsummöglichkeiten in die Innenstadt. Dabei möchte er einen hohen Sicherheitsstandart und ruhige Erholungsmöglichkeiten im Grünen. In Makler-Sprache hört sich das so an: “Man lebt mitten im Grünen, verbunden mit den Annehmlichkeiten der Großstadt. Die hochwertige Gesamtausstattung und ein umfangreiches Service- und Sicherheitskonzept vermitteln den neuen Eigentümern ein entspanntes Wohngefühl in exklusiver Umgebung im Herzen von Köln.” Superreiche in Deutschland haben es nicht nötig sich von der Welt mit Mauern und Stacheldraht auszusperren. Sie holen ihre Dosis der Welt in den goldenen Käfig, als sozial-konforme Menschenkulisse, welche dem Quartier den Anschein von Lebendigkeit gibt, ohne jedoch zu stören. Somit bleiben die Grünanlagen dem Pöbel vorenthalten.

Für die Inszenierung haben sich die Investoren Geronshof-Straße gekauft und in einem „Piazza Navona“ umfunktioniert. Hier wird eine urbane Atmosphäre simuliert und eine Akzeptanz der Kölner*innen für das Quartier suggeriert. Somit unterstehen auch rechtlich die Passant*innen dem Hoheitsgebiet der Immofinanz AG. Die Stadt Köln hat dafür 226.000 Euro erhalten und die Verpflichtung, die anfallenden Reinigungskosten zu übernehmen.

Zur Aufrechterhaltung der sozialen Kontrolle, setzen die Immobilienverwerter, primär auf die zwanglose Selbstselektion der Nutzer*innen, durch exklusive Gastronomie und Dienstleistungen. Grundsätzlich ist zwar jede*r willkommen – aber ohne Geld will dort niemand verweilen. Natürlich stehen hinter diesen subtilen Formen, auch Kameraüberwachung, Security- und Concierge-Service „der als gute Seele des Hauses, stets ein Auge auf die ein- und ausgehenden hat“.

Zusammenfassung

Die Analyse hat gezeigt wie Stadt und Investor, eine Politik der sozialen Ausgrenzung betreiben, um durch die herbeigeführte Exklusivität den monetären Wert zu steigern. Eine wichtige Rolle spielt das Marketing. Damit lässt sich selbst die aus dem NS-Reich entlehnte Architektur und zweifelhafte Konzerngeschichte historisch umdeuten. Eine Ironie der Geschichte ist, dass damalige Gentrifier, heute selbst verdrängt werden. Das Gerling Quartier zeigt zu dem exemplarisch, wie die moderne Gestaltungsform einer Gated Community in der Innenstadt aussieht

1) Carola Hardt: “Gentrification im Kölner Friesenviertel”. In Gentrification : Theorie und Forschungsergebnisse / Jürgen Friedrichs ; Robert Kecskes, Opladen: Leske u. Budrich, 1996. S. 283-311

2) http://www.awmagazin.de/architektur/kultbauten/artikel/das-gerling-quartier/

3) https://www.youtube.com/watch?v=vXSmq4h1pAQ

4 ) http://www.gerling-quartier.com/de

http://gentrificationcologne.blog.com/2015/12/06/gerling-quartier/

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